Stress ist keine Seltenheit mehr, sondern eine wahre Zivilisationskrankheit. Immer mehr Menschen leiden unter zu viel Stress, sogar bereits Kinder oder Jugendliche. Dabei haben Sie zu viel Stress auf der Arbeit, in der Schule, im Studium oder auch zu Hause. Irgendwann gewinnt der Stress die Überhand und Sie kommen mit Ihrem Leben nicht mehr klar. Jetzt die Frage: Was tun gegen Stress ?
Woran erkennen Sie Stress?
Obwohl Stress nicht mit einer Wunde verglichen werden kann, kann es Sie körperlich krank machen. Zunächst erkennen Sie Stress an einigen Symptomen. Darunter, dass Sie sich ausgelaugt, antriebslos, erschöpft und unruhig fühlen. Sie sind ständig verunsichert und ängstlich. Dazu kommen körperliche Beschwerden, wie Schwindel, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafprobleme oder Herzrasen. Als Folge haben Sie weniger Lust sich zu bewegen, wollen am liebsten den ganzen Tag zu Hause bleiben und auch Zeit für Zärtlichkeiten oder Sex haben Sie nicht. Bemerken Sie diese Symptome, leiden Sie wahrscheinlich unter Dauerstress. Sie könnten kurz vor einem Burnout oder Zusammenbruch stehen. Aber aufgepasst: Stress ist nicht per se schlecht, sondern es gibt auch den positiven Stress (Eustress). Jener führt dazu, dass Sie Ihre maximale Leistungsfähigkeit erzielen. Sie sind voller Kraft, wollen mehr erreichen und nichts bringt Sie aus der Bahn. Bleibt dieser Stress aber dauerhaft bestehen, verwandelt er sich in negativen Stress (Distress).
Was macht Stress mit Ihrem Körper?
Sobald sich Ihr Körper im Stress befindet, schüttet jener Stresshormone, darunter Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin, aus. Dadurch steigert sich Ihr Puls und Blutdruck. Zugleich weiten sich die Bronchien, Ihre Atmung wird schneller und Ihre Muskeln spannen sich an. Im selben Moment fährt die Verdauung herunter. Innerhalb weniger Millisekunden haben wie mehr Power. Der Grund ist, dass Stress ausgelöst wird, wenn der Körper eine Bedrohung registriert. Durch den Anstieg der Kraft sind Sie flucht- und angriffsbereit. Dauerhafter Stress setzt Ihrem Körper aber zu, da der Cortisolspiegel sinkt und das Immunstoffwechselprodukt Neopterin steigt. Erleben Sie jetzt etwas Schönes, steigt der Cortisolspiegel an und der Neopterinspiegel sinkt. Das führt dazu, dass Sie das Erlebnis sehr stark empfinden.
Hilfen gegen Stress
Der Stressabbau ist sehr wichtig. Am einfachsten funktioniert das über Bewegungen oder Entspannungen. Bewegungen setzen im Körper das Glückshormon Serotonin frei, weshalb Sie sich nach einer ordentlichen Portion Sport glücklicher fühlen. Gut geeignet sind Joggen, Radfahren, Kickboxen, Schwimmen, Wandern oder Tanzen. Zugleich können Sie diverse Entspannungsübungen durchführen. Diese helfen den Körper zu beruhigen und auch der Geist kann wieder in Einklang gebracht werden. Nehmen Sie sich dafür mindestens 30 Minuten pro Tag Zeit.